<i>Komm und folge mir nach!</i>
26. Januar bis 1. Februar. Lehre dies alles deine Kinder frei und offen: Genesis 5; Mose 6


„26. Januar bis 1. Februar. Lehre dies alles deine Kinder frei und offen: Genesis 5; Mose 6“, Komm und folge mir nach! – Für zuhause und für die Kirche: Altes Testament 2026, 2026

„26. Januar bis 1. Februar. Lehre dies alles deine Kinder frei und offen“, Komm und folge mir nach: 2026

Adam und Eva

Besser als das Paradies, Darstellung von Kendal Ray Johnson

26. Januar bis 1. Februar: Lehre dies alles deine Kinder frei und offen

Genesis 5; Mose 6

Genesis 5 besteht zum großen Teil aus einer Auflistung der Generationen von Adam und Eva bis Noach. Wir lesen dort viele Namen, erfahren aber nicht viel über sie. Dann lesen wir diesen Satz, der neugierig macht, aber nicht näher erläutert wird: „Henoch ging mit Gott, dann war er nicht mehr da; denn Gott hatte ihn genommen.“ (Genesis 5:24.) Hinter diesem Vers verbirgt sich doch sicher mehr! Doch ohne die geringste Erklärung wird die Liste der Generationen fortgeführt.

Glücklicherweise enthält Mose 6 die Einzelheiten von Henochs Geschichte. Eine beeindruckende Geschichte! Wir erfahren von Henochs Demut, seiner Unsicherheit, dem Potenzial, das Gott in ihm sah, und dem großen Werk, das er als Prophet Gottes ausführte. Wir erfahren auch mehr über die Familie von Adam und Eva und wie sie nach einigen Generationen aussah. Wir lesen von des Satans „großer Herrschaft“, aber auch von Eltern, die ihre Kinder „in allen Wegen Gottes“ belehrten (Mose 6:15,21). Besonders wertvoll ist die Lehre, die diese Eltern verkündet haben: Glaube an Jesus Christus, Umkehr, Taufe und die Gabe des Heiligen Geistes (siehe Mose 6:50-52). Diese Lehre war, wie auch das dazugehörige Priestertum, „am Anfang [und wird] auch am Ende der Welt sein“ (Mose 6:7).

Icon „Studium“

Anregungen für das Lernen zuhause und in der Kirche

Mose 6:26-36

Sünde schränkt meine Fähigkeit ein, das, was von Gott kommt, zu sehen, zu fühlen und zu hören

Was erfahren Sie aus Mose 6:26-36 über die Auswirkungen von Sünde? Wie haben Sie diese Auswirkungen schon erlebt? Dank welcher Eigenschaften konnte Henoch diese Auswirkungen überwinden? Wie hat Gott ihn daraufhin gesegnet?

Mose 6:26-47

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Gott beruft mich trotz meiner Schwächen zu seinem Werk

Solltest du dich jemals von dem, wozu der Herr dich berufen hat, überfordert fühlen, bist du nicht allein. Selbst Henoch erging es so, als der Herr ihn zum Propheten berief. Achte in Mose 6:26-36 darauf, warum sich Henoch überfordert fühlte und womit der Herr ihm Mut zusprach.

Achte in Vers 37-47 darauf, wie der Herr Henoch unterstützt und befähigt hat, sein Werk auszuführen (siehe auch Mose 7:13). Du kannst Henochs Erlebnis mit dem anderer Propheten vergleichen, die sich auch unzulänglich gefühlt haben, etwa Mose (siehe Exodus 4:10-16), Jeremia (siehe Jeremia 1:4-10), Nephi (siehe 2 Nephi 33:1-4) und Moroni (siehe Ether 12:23-29). Was meinst du, was Gott dir in diesen Schriftstellen über die Aufgaben mitteilen möchte, die er dir aufgetragen hat?

Henoch betet

Einen Seher hat der Herr für sein Volk erweckt (Mose 6:36), Darstellung von Eva Timothy

Viele der neuzeitlichen Apostel und Propheten haben mit ähnlichen Worten wie Henoch beschrieben, wie sie sich fühlten, als sie ihre Berufung erhielten. Siehe zum Beispiel das Zeugnis von Elder Ulisses Soares in der Ansprache „Propheten sprechen durch die Macht des Heiligen Geistes“ (Liahona, Mai 2018, S. 98f.)

Was kannst du von diesen Propheten und Aposteln über deine Gefühle der Unzulänglichkeit lernen? Wann hast du schon gespürt, dass der Erretter dir geholfen hat, als er dich aufgefordert hat, etwas Schwieriges zu tun? Vielleicht möchtest du ein paar Erlebnisse in der Zukunft aufschreiben, bei denen du auf die Hilfe des Erretters angewiesen sein wirst. Wie kannst du dabei im Glauben an Jesus Christus handeln?

Der diesjährige Leitgedanke für die Jugendlichen, „Wandle mit mir“, basiert auf Mose 6:34. Hier findest du Musik und weiteres Material zum Leitgedanken. Was heißt es, mit dem Erretter zu wandeln? Was willst du tun, um seine Aufforderung, mit ihm zu wandeln, anzunehmen?

Siehe auch David A. Bednar, „Du wirst in mir verbleiben und ich in dir; darum wandle mit mir“, Liahona, Mai 2023, S. 123ff.; „Ich gehe, wohin du mich heißt“, Gesangbuch, Nr. 180

Mose 6:48-68

Das Evangelium Jesu Christi ist von Anfang an gepredigt worden

Da wir das Buch Mose haben, wissen wir, dass Gott seine Kinder schon seit Adam und Eva gelehrt hat, wie man Erlösung erlangt. Suchen Sie aus Mose 6:48-68 heraus, was wir wissen und tun müssen, um erlöst zu werden. Achten Sie auf Adams Frage in Vers 53. Haben Sie sich das auch schon gefragt? Was lernen Sie aus der Antwort des Herrn in Vers 53-65? Vielleicht stellen Sie sich diese Verse als die Botschaft des Herrn bei Adams Taufgottesdienst vor. Was erfahren Sie aus seiner Botschaft über die Taufe? Warum hat er wohl die Taufe mit „von neuem geboren“ werden verglichen? (Vers 59.) Was können wir tun, um unser Leben lang immer wieder „von neuem geboren“ zu werden?

Auf Symbole achten. In den heiligen Schriften können Gegenstände oder Ereignisse oft geistige Wahrheiten darstellen oder symbolisieren, insbesondere Wahrheiten über den Erretter (siehe Auf die Weise des Erretters lehren, S. 7). Solche Symbole ermöglichen ein tieferes Verständnis von ihm und seiner Lehre. Was lernen Sie zum Beispiel aus den Symbolen Herz und Ohr in Mose 6:27, Auge und Lehm in Mose 6:35 oder Wasser in Mose 6:59,60?

Mose 6:51-62

Lehre dies alles deine Kinder frei und offen

Nachdem der Herr Adam in Mose 6:51-63 die Wahrheiten des Evangeliums Jesu Christi gelehrt hatte, wies er ihn an, sie an künftige Generationen weiterzugeben. Vielleicht möchten Sie eine Liste dieser Wahrheiten erstellen. (Es könnte hilfreich sein, die Schriftstelle in kleinere Versgruppen zu unterteilen, zum Beispiel Vers 51,52, 53-57, 58-60, 61-63.) Weshalb sind diese Wahrheiten für die heranwachsende Generation heutzutage wertvoll? Was können Sie aus den Anweisungen des Herrn an die Eltern in Mosia 4:14,15 und Lehre und Bündnisse 68:25-28 sowie 93:40-50 noch lernen?

Wenn Sie vom „Buch der Erinnerung“ lesen, das Adams und Evas Familie geschrieben hat, fühlen Sie sich vielleicht inspiriert, als Familie ein eigenes Buch der Erinnerung zu führen. Was, glauben Sie, sollten Sie in ein solches Buch mit aufnehmen? Was würde sich der Herr wünschen? Wenn Sie möchten, können Sie Informationen aus Ihrem Buch der Erinnerung auf FamilySearch.org speichern.

Siehe auch Dieter F. Uchtdorf, „Durch Jesus Christus sind die Eltern stark“, Liahona, Mai 2023, S. 55–59; „Parenting: Touching the Hearts of Our Youth“, „But Why?“ (Videos in englischer Sprache), Gospel Library

Eine Familie liest gemeinsam in den heiligen Schriften

Weitere Anregungen finden Sie in der aktuellen Monatsausgabe der Zeitschriften Liahona und Für eine starke Jugend.

Hilfen für das Schriftstudium

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Anregungen für die Unterweisung von Kindern

Mose 6:26-34

Gott kann mir helfen, etwas Schwieriges zu tun

  • Als Henoch berufen wurde, das Evangelium zu verkünden, machte er sich Sorgen, dass er scheitern könnte. Doch Gott hat ihm geholfen. Lesen Sie diese Geschichte gemeinsam in Mose 6:26-34 (siehe auch „Der Prophet Henoch“, Geschichten aus dem Alten Testament, S. 19ff.). Warum meinte Henoch, er könne das Evangelium nicht verkünden? (Siehe Mose 6:31.) Wie hat Gott Henoch geholfen? (Siehe Mose 6:32-34; 7:13.)

    1:38

    Der Prophet Henoch

  • Vielleicht macht es den Kindern Spaß, andere Beispiele zu erzählen oder nachzuspielen, wie Gott Menschen geholfen hat, etwas Schwieriges zu tun, zum Beispiel Noach, David, Ammon oder Samuel, dem Lamaniten (siehe Bildband zum Evangelium, Nr. 7, 19, 7881). Sie könnten auch von einem eigenen Erlebnis erzählen und die Kinder erzählen lassen, wie Gott ihnen hilft, Schwieriges zu bewältigen.

Mose 6:50-62

Glaube an Christus, Umkehr, Taufe und das Empfangen des Heiligen Geistes bereiten mich darauf vor, zu Gott zurückzukehren

  • Gott erklärte Adam, was wir tun müssen, um zu ihm zurückzukehren – an Jesus Christus glauben, umkehren, uns taufen lassen und die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Helfen Sie den Kindern, diese Grundsätze in Mose 6:52,57 zu finden. Dann können Sie ihnen helfen, eine kurze Ansprache über einen der Grundsätze zu schreiben. Jede Ansprache könnte eine Schriftstelle aus Mose 6, ein Erlebnis und das Zeugnis des Kindes enthalten. Anschließend können sie einander ihre Ansprachen vortragen.

  • Sie können auch Bilder zeigen, auf denen die ersten Grundsätze des Evangeliums dargestellt sind (siehe 4. Glaubensartikel). Legen Sie die Bilder in einer Reihe so hin, dass sie zu einem Bild von Jesus Christus führen. Lesen Sie Mose 6:52 vor. Die Kinder könnten sich neben das richtige Bild stellen, wenn sie die Wörter hören, die auf dem jeweiligen Bild dargestellt werden.

  • Vielleicht haben die Kinder Spaß daran, Lieder zu singen, in denen die Grundsätze aus Mose 6:52 vermittelt werden, zum Beispiel „Glaube“, „Bei meiner Taufe“ oder „Der Heilige Geist“ (Liederbuch für Kinder, S. 50, 53, 56). Helfen Sie ihnen dabei, diese Grundsätze in Mose 6:52 zu finden.

Mose 6:57,58

Der Vater im Himmel möchte, dass Eltern ihre Kinder unterweisen

  • Um die Kinder zu ermuntern, ihre Eltern bei ihrer Aufgabe als Evangeliumslehrer zu unterstützen, könnten Sie ein Kind bitten, Mose 6:58 vorzulesen und herauszufinden, welches Gebot Gott den Eltern gegeben hat. Dann könnten Sie ein Bild zeigen, auf dem Adam und Eva ihre Kinder im Evangelium unterweisen (wie das am Ende dieses Konzepts) und die Kinder erzählen lassen, was sie auf dem Bild sehen. Die Kinder könnten Bilder malen, auf denen ihre Familie zusammen in den heiligen Schriften liest, zusammen betet oder zusammen spielt.

Weitere Anregungen finden Sie in der aktuellen Monatsausgabe der Zeitschrift Unser Freund.

Adam und Eva unterrichten ihre Kinder unter einem Baum

Adam und Eva lehren ihre Kinder, Darstellung von Del Parson

Seite mit der Aktivität für PV-Kinder: Durch das Evangelium lerne ich, wie ich zum Vater im Himmel zurückkehren kann