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Meine Service-Mission: Die Hände des Herrn
Mein Missionspräsident bot mir etwas an, was ich nicht ausschlagen konnte: die Möglichkeit, eine Service-Mission zu erfüllen
Mein ganzes Leben lang wurde mir gesagt, dass fähige junge Männer auf Mission gehen sollten. Mit der Zeit wurde mir jedoch klar, dass es mir wirklich schwerfallen würde, zwei Jahre lang jeden Tag mit anderen Menschen zu sprechen.
Dienen mit einem Lächeln
Als ich 18 wurde, sagte mir mein Bischof, dass es mit das Schwerste in meinem Leben sein würde, auf Mission zu gehen, dass es aber auch eines der besten Erlebnisse sein kann. Nachdem ich viel nachgedacht und gebetet hatte, beschloss ich, es zu versuchen.
Ich wurde nach Kalifornien berufen. Als ich dort ankam, konnte ich trotz all meiner Bemühungen bei den Lektionen kaum ein Wort sagen. Mein Missionspräsident sagte mir, ich solle einfach erstmal die anderen anlächeln. Es schien so einfach, und doch tat ich es noch nicht. Als ich es dann ausprobierte, hatte ich ein gutes Gefühl, wenn ich lächelte und mit meiner Freude den Heiligen Geist einlud.
Eine Möglichkeit, die ich nicht ausschlagen konnte
Nach sechs Monaten hatte ich immer noch zu kämpfen. Ich hatte zwar den Wunsch, das Werk des Herrn zu tun, aber es schien mir unmöglich, den ganzen Tag mit anderen Menschen zu sprechen.
Nachdem ich mit meinen Missionsführern gesprochen hatte, kamen wir zu dem Schluss, dass ich am falschen Ort war. Mein Missionspräsident bot mir dann etwas an, was ich nicht ausschlagen konnte: die Möglichkeit, eine Service-Mission zu erfüllen. Ohne eine Sekunde zu zögern, sagte ich sofort zu.
Obwohl ich nicht wusste, was alles vor mir lag, wusste ich, dass ich weiterhin Gott dienen konnte.
Wie der Erretter dienen
Jetzt helfe ich als Service-Missionar anderen dabei, zu Christus zu kommen, indem ich ihnen so diene, wie es der Erretter tun würde – liebevoll und gütig. Ich helfe in einem Zentrum für humanitäre Hilfe, im Vorratshaus des Bischofs und im Tempel und beteilige mich sogar daran, die Marschkapelle an einer Highschool zu unterrichten.
Wenn wir das Evangelium lehren, verbreiten wir die Worte des Herrn, und wenn wir anderen dienen, sind wir die Hände des Herrn. So oder so laden wir andere ein, zu Christus zu kommen, und dienen mit der Macht des Heiligen Geistes.