„Die erste Vision“, Unser Freund, Januar 2025, Seite 26ff.
Geschichten aus den heiligen Schriften
Die erste Vision
Diese Geschichte kannst du in Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:1-20 nachlesen.
Als Joseph Smith jung war, verkündeten viele Kirchen unterschiedliche Lehren über Jesus Christus. Joseph wusste nicht, welcher Kirche er sich anschließen sollte.
Eines Tages las er in der Bibel Jakobus 1:5. Darin hieß es: Wenn man Weisheit braucht, kann man Gott fragen. Joseph beschloss, genau das zu tun.
An einem schönen Frühlingstag ging Joseph in den Wald, um zum Vater im Himmel zu beten.
Joseph kniete sich hin und begann zu beten. Doch da spürte er, wie Finsternis ihn umgab. Joseph hatte Angst. Er bat Gott um Hilfe.
Plötzlich sah Joseph ein helles Licht vom Himmel herabkommen. Er sah den Vater im Himmel und Jesus Christus in der Luft stehen. Der Vater im Himmel nannte Joseph beim Namen. Dann deutete er auf Jesus Christus und sagte: „Dies ist mein geliebter Sohn. Ihn höre!“
Jesus sagte Joseph, er solle sich keiner der Kirchen anschließen.
Joseph würde dazu beitragen, die Fülle des Evangeliums auf Erden wiederherzustellen.
Joseph war nicht mehr verwirrt. Er war von Freude erfüllt! Er wusste, dass Gott ihn liebte. Manche Leute glaubten nicht, dass er den Vater im Himmel und Jesus Christus gesehen hatte, aber er wusste, dass es wirklich geschehen war.