Fast unmittelbar nach dem Erwerb des Hügels Cumorah durch die Kirche im Jahr 1928 begann der Bildhauer Torleif Knaphus mit dem Entwurf eines großen Denkmals, das an die Ereignisse erinnern sollte, die sich dort über 100 Jahren zuvor zugetragen hatten. Das entstandene Kunstwerk ist über zehn Meter hoch. Eine Statue, die den Engel Moroni darstellt, der über die Welt blickt, während er mit der rechten Hand zum Himmel zeigt und in der linken Hand den alten Bericht hält, der auf Goldplatten geschrieben wurde. Er steht auf einer hohen Granitsäule mit eingravierten Lichtstrahlen auf der Vorderseite. Am Sockel befinden sich auf drei Seiten bronzene Darstellungen von Ereignissen in Verbindung mit den Goldplatten. Auf der Nordseite steht Moronis Ermahnung, im Buch Mormon zu lesen und Gott zu fragen, ob die Worte darin wahr sind.
Knaphus verbrachte über fünf Jahre damit, das Denkmal zu entwerfen und seinen Bau zu beaufsichtigen. Er bezeugte Angehörigen und engen Freunden, dass es eine wahrhaft geistige Erfahrung war. Er spürte den Beistand von Engeln, als er an der Skulptur des Engels Moroni arbeitete. Im Gegensatz zu anderen Darstellungen dieses Himmelsboten wollte Knaphus einen starken militärischen Führer mit feierlichem und würdevollem Antlitz darstellen. Er wählte Elwin Clark, einen Maurer in Salt Lake City, als Modell für die Arme und den Oberkörper. Elwins Vater Don Carlos Clark war das Modell für das Gesicht des Engels. Alle diese Männer glaubten daran, dass die entstandene Statue das Ergebnis himmlischer Hilfe war.
Am 21. Juli 1935 weihte Präsident Heber J. Grant das Denkmal.
Was Sie erwartet
Drei Wanderwege führen vom Besucherzentrum am Hügel Cumorah hinauf zum Engel-Moroni-Denkmal auf der Spitze des Hügels Cumorah. Um das Denkmal herum gibt es einige Treppen. Besucher mit Mobilitätseinschränkungen können sich mit einem Shuttle auf den Hügel bringen lassen.
Gelände und Bodenbeschaffenheit
Außenbereich
- Bürgersteig: Beton (sehr guter Zustand), eben
- Weg: verdichteter Granit (sehr guter Zustand); eben
Sitzgelegenheiten
- Um das Denkmal herum gibt es Bänke.